www.phoenix-zentrum.at

  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size

Coaching

Der Begriff Coaching stammt ursprünglich aus dem sportlichen Bereich, wo er die professionelle Betreuung einer Einzelperson oder eines Teams durch einen Trainer zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit meint. Ebenso richtet sich Coaching als Format der Persönlichkeitsentwicklung vornehmlich an Personen, welche mit Führungsaufgaben betraut sind, aber auch solche, die persönliche Ziele anstreben und hierbei Unterstützung zur Mobilisierung persönlich vorhandener Ressourcen anstreben.Die zeitliche Begrenzung auf die Erreichung des vorgegebenen Zieles hin ist ein Kriterium der Abgrenzung gegen eine Therapie, wobei der zeitliche Rahmen allerdings von eher kurzen Zeiträumen (so eher bei der Erreichung individueller Ziele), bis hin zu längeren (z.B. bei der Umorganisation einer Abteilung eines Unternehmens) variieren kann.

In Organisationen eingebundene Personen, oder Personengruppen, können durch psychodamatische Methoden anschaulich erfahren, welche Strukturen der Organisation vielleicht zu Enge Vorgaben machen, welche dann zu verminderter Produktivität im Arbeitsalltag führen, wie auch, wenn die Strukturen so weil abgeflacht erscheinen, dass ziel führendes Arbeiten wiederum erschwert scheint. Besonders geeignet zur Aufdeckung und Veranschaulichung derartiger Muster ist die soziometrische Aufstellungsarbeit, in der Psychik der einzelnen Akteure, wie aber auch die Systemik der Arbeits- und Lebenswelt körperlich zum Ausdruck gebracht wird. Das Verhältnis Einzelner zur Organisation wird hier fühl- und begreifbar gemacht.

Originär psychodramatische Methoden stellen das geeignete Werkzeug dar, um Rollenkonserven, also von ursprünglicher Spontanität und Kreativität befreite Rollenmuster, die eher nach der Art eines psychischen Programms ablaufen, aufzudecken. Das Reflektieren solcher Muster stellt eine wertvolle Ressource dar, um darauf aufbauend neue und den veränderlichen Anforderungen angemessene Arbeitsstrategien zu entwickeln.
Dies ist im Einzel-, wie im Gruppensetting erhellend, wenn unter anderem wiedererkannt werden kann, wo sich die gesunde Eigenverantwortung für die Arbeit in ein ungesundes Einzelkämpfertum verrannt hat und dient somit auch der Psychohygiene und Prävention von Stresserkrankungen.